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Solar + Pellets

100% Sonne – „Heizen ohne Öl und Gas“

 
Warum heute Solarenergie und Pellets nutzen?

Solar & Pellets (Logo) Folgende drei Punkte sprechen heute für die kombinierte Nutzung von thermischer Solarenergie und Biomasse: Solar und Biomasse sind sicher, sauber und machen uns unabhängig! Die Kombination beider Energieträger ist also praktizierter Umweltschutz. Biomasse ist annähernd CO² neutral. Der Umwelt ist es egal, ob Holz schneller verbrennt oder langsamer verrottet. Im geschlossenen CO²-Kreislauf lässt sich die Biomasse so als gespeicherte Solarenergie nutzen. 

Im Gegensatz dazu werden fossile Energieträger langfristig und stetig, knapper und teuerer.
Zudem sind wir im Energiebereich zu ¾ importabhängig. Dadurch kommt es zu einem immensen Kaufkraftabfluss und damit den Verlust von heimischen Arbeitskräften. 

Holzpellets – ein Brennstoff der Zukunft

Holzpellets sind kleine zylindrische Presslinge aus naturbelassenen Holzspänen und in Deutschland unter den Brennstoffen der Aufsteiger der letzten Jahre. Zum einen verbrennen die Pellets CO2-neutral, denn Bäume speichern beim Wachstum die gleiche Menge Kohlendioxid, wie beim Verbrennen wieder abgegeben wird. Zum Anderen bringen Holzpellets aber auch von ihrer Beschaffenheit her und wegen ihrer geringen Größe gerade für kleine Anlagen ideale Voraussetzungen mit, um den Brennstoff Holz umweltverträglich zu verbrennen. Zudem sind eine umweltgerechte Herstellung aus heimischen Hölzern sowie kurze Transportwege als weiter Vorteile zu nennen. Fachgerecht hergestellte Pellets sind gepresst, enthalten keine Bindemittel und sind nicht mit Resten von Spanplatten oder anderem Altholz verschnitten. Für die Herstellung der rund zwei Zentimeter langen Röllchen wird nur unbehandeltes und trockenes Restholz aus den Wäldern, Sägewerken und aus der holzverarbeitenden Industrie genutzt. Das Material wird unter hohem Druck geformt, als Zugabe sind lediglich geringe Mengen an Stoffen wie Mais- oder Kartoffelstärke gestattet.
Die Pellets werden mittels Tankwagen angeliefert und in den Lagerraum eingeblasen. Die Größe des benötigten Lagerraums hängt von der Gebäudeheizlast ab, sollte jedoch so groß gewählt werden, dass eine Jahresbrennstoffmenge (= ca. 5.000 bis 6.000 kg für ein Einfamilienhaus bis 150cm²) eingelagert werden kann.
Auch der Energieaufwand für die Herstellung der Pellets aus Restholz liegt mit rund 3% des Energiegehalts deutlich unter dem Energieaufwand der für die Bereitstellung von Erdgas und Heizöl erforderlich ist. Der Grundstoff Holz ist außerdem ein nachwachsender Rohstoff und kann somit zukünftig einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit der Energieversorgung leisten.
 

Welche Möglichkeiten gibt es nun Biomasse im Privathaushalt zu nutzen?
  • Zunächst die Stückholzheizung über den Ofen, den Kessel oder den Vergaserkessel.
  • Als Alternative dazu die Hackschnitzelheizung, die vor allem in landwirtschaftlichen Betrieben
    mit enstprechendem Raum- und Maschinenkapazitäten sinnvoll ist. 
  • Im Siedlungsbereich setzt sich mehr und mehr die Pelletstechnik als moderne und komfortable 
    Biomasseheizung immer mehr durch. Entweder als Raumgerät mit Luft oder Wassernutzung 
    oder als Zentralheizung mit vergleichbaren Komfort wie ein herkömmlicher Kessel. 
  • In der Entwicklung sind momentan noch die Stroh- bzw. Getreideverbrennung, jedoch aus 
    ethischen Gründen heiß diskutiert und praktisch noch nicht in Serie sicher einsetzbar!

Am erfolgreichsten werden heute moderne Pelletskessel im privaten Wohnhaus betrieben. 
Eine Pelletfeuerung wird dabei immer anders konstruiert sein als eine Scheitholzfeuerung. In der Praxis erweisen sich kombinierte Geräte nicht als die eierlegende Wollmilchsau sondern immer als mehr oder weniger schlechter Kompromiss. 


Wie Solar und Pellets nutzen? 

Pelletheizungen werden entweder als Wohnraumgerät zur Luft oder zur Luft + Wasserheizung bzw.
als moderner Zentral-Heizungs-Kessel genutzt.

Bei der Solarenergie unterscheidet man zwischen der reinen Warmwasserbereitung oder als Alternative (die mehr und mehr an Bedeutung gewinnt) zur Heizungsunterstützung bis hin zum Null-Energiehaus. Hocheffektive Flachkollektoren verdrängen immer mehr teuere und in der Praxis anfällige Röhrenkollektoren. 

In der Praxis hat sich die Kombination von Biomasse und Solarenergie sehr gut bewährt. Allerdings sollten folgende Faktoren beachtet werden: 
Größe und Vorlauftemperatur der Heizflächen, welche hydraulischen Komponenten werden eingesetzt, welche Steuerung und natürlich das Benutzerverhalten und die Erwartungen der 
Kunden. 

Als Speicher setzt man entweder konventionelle Brauchwasserspeicher, Pufferspeicher mit Innenspeicher oder heute mehr und mehr hygienische Frischwasserspeicher ein. Sie bilden die Schnittstelle für 2 Systeme. Biomasse-Heizungen werden dadurch im Volllastbetrieb gefahren. Kondensat, Verschwelung und störende Emissionen werden so verhindert.

Bei der Warmwasserunterstützung sollte man die zu montierende Kollektorfläche nicht unterschätzen, man geht davon aus, dass im konventionellen Baubereich pro kW Heizlast 1 m² Kollektorfläche plus die Fläche, die für die Warmwasserbereitung ohnehin notwendig sind, erforderlich sind. Zu kleine Solaranlagen sehen zwar auf dem Papier im ersten Moment günstig aus, langfristig ist dem Kunden damit aber nicht gedient. 

Bauliche Voraussetzungen:

Im Privathaushalt ist - ähnlich wie beim Öl ein Tankraum - ein Pelletslagerraum zu schaffen, der entweder direkt neben dem Heizraum angebracht wird und mit der Schneckenentnahme oder bis 20 Meter Entfernung mit Sauganlage vom Pelletsbunker betrieben wird. In der Praxis sollten die Lagermöglichkeiten nicht unter 3 t ausgelegt werden. Ansonsten fallen zusätzliche Mindermengen- zuschläge bei der „Betankung“ an.

Im letzten Jahr haben sich Sacksilos immer mehr durchgesetzt, besonders durch ihre Schnelligkeit, Feuchtigkeitsunempfindlichkeit und auch den Kostenvorteil. Solche Sacksilos können heute auch mit Sauganlagen kombiniert werden. Als Neuerung im Bereich der Pelletslagerung der Erdtank, wobei hier langfristige Erfahrungswerte noch fehlen. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Pelletskessel und Pelletsofen ist die Art des Pelletstransportes entweder manuell oder mit der Sauganlage oder mit der Schneckenanlage, wobei hier Schnecken mit oder ohne Kern unterschieden werden. Bei der manuellen Versorgung ist darauf zu achten, dass man sich nach Möglichkeit kein zu großes Gebinde zulegt, d. h. als praktikabel haben sich Säcke bis zu 15 kg bewährt. 

Welche Prinzipien gelten bei der Holzverbrennung?

Dies sind die 3 Phasen: Trocknen, Vergasen und Verbrennen. 

Der Nutzungsgrad des Brennstoffs lässt sich durch eine Nachverbrennung weiter steigern. Noch in der Entwicklung ist die noch effektivere Brennwertnutzung (ähnlich Öl- oder Gas).

Arten von Pelletgeräten:

Bei den Pelletsöfen unterscheidet man zwischen Luftöfen, d. h. Abgabe an die Luft oder als Wassergeräte, die Warmluft abgeben bzw. 50 oder 80 % ihrer erzeugten Energie an das Heizsystem abgeben. Der Pelletskessel ist in puncto Komfort vergleichbar mit einer konventionellen Öl- oder Gasheizung. Bei der Pelletsverbrennung unterscheiden wir folgende Verbrennungsarten: 

  • als Unterschubfeuerungssystem oder sog. Retortenbrenner oder als auch mit Seiteneinschub
  • Fallstufensystem meist in Kombination mit einem Schalenbrenner oder alternativ Stufen- oder Walzenrost.

Welchen Komfort bieten heute moderne Pelletgeräte?
 

  • Der Pelletskessel bedarf einmal in der Woche einer Sichtkontrolle, hat eine automatische Zuführung und eine tägliche automatische Reinigung. An Wartung fallen an: 1 x monatlich die Aschelade zu entleeren bzw. 1 x jährlich der Kundendienst durch den Fachmann.
  • Beim Pelletsofen ist mehr Eigeninitiative erforderlich: Tägliche Sichtkontrolle, täglich die Pellets manuell nachführen, tägliche oder wöchentliche manuelle Reinigung, wöchentlich die Aschelade zu entleeren bzw. ist auch hier ein jährlicher Service durch den Kundendienstfachmann notwendig.
  • Letztendlich wird der Preisvorteil beim Kauf eines Ofens durch die eigene Arbeitskraft im Laufe der Zeit mehr als ausgeglichen. Wer Zentralheizungskomfort erwartet, sollte sich unbedingt für
    einen vollautomatischen Pelletskessel entscheiden!

Optimaler Wärmemix: Holz und Solarenergie

 

Die Kombination von Solar und Biomasse ist heute eine ausgereifte und wirtschaftliche alternative 
zur konventionellen „fossilen“ Heizung. Jedoch ist beim Handwerk Begeisterung und Erfahrung für
diese neuen Techniken erforderlich um gute Anlagen und zufriedene Referenzkunden zu gewinnen. Falsche Versprechungen oder schlechte Technik schaden der gesamten Branche. Billiglösungen und falsch geplante Anlagen schaden der gesamten Branche!. Oder wie der Schweizer Josef Jenni sagt: „der Kunde merkt heiß mehr als wirtschaftlich“. 

SONNENHEIZUNG

Sonnenheizung bedeutet, dass Sie ihr Heizungssystem ausschließlich mit Sonnenenergie betreiben. Dazu gehört die direkte Nutzung der Sonne durch Photovoltaik und Solarthermie sowie die Nutzung des Brennstoffes Holz. Das ganze passiert klima-neutral und schadstoffarm.

IHRE VORTEILE

Das bietet Ihnen Ihre Sonnenheizung:

Genießen Sie den Komfort

  • Holzduft statt Ölgeruch
  • Hohe Warmwasserleistung
  • Behagliche Wärme

Das gute Gefühl, mit der Sonne zu heizen

  • Genuss ohne Reue durch ökologisches Heizen
  • Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen

Sicherheit und Unabhängigkeit

  • Holz wächst immer nach, ist also immer verfügbar
  • Die Sonne wird noch ca. 4 Mrd. Jahre scheinen
  • Sie sind unabhängig von Energieversorgern (nicht wie bei Gas oder Strom)

Niedrige Betriebskosten mit Ihrer Sonnenheizung

  • Holz-Pellets sind preisstabil
  • Keine Zählergebühr, keine Tankreinigung
  • Bei Holzkesseln unter 15 kW keine jährliche Abgasmessung

WEITERE NUTZEN

Diesen Nutzen bringt Ihre Sonnenheizung auch noch:
Klima schützen, mit der Sonne heizen

  • Holz verbrennt CO2-neutral
  • Sonnenenergie ist schadstofffrei

Arbeitsplätze durch nachhaltiges Wirtschaften

  • Ihre Sonnen-Heizung sorgt für Arbeitsplätze in der Region
  • Im Handwerk sowie in der Holzwirtschaft

Arbeitsplätze schaffen

  • bei Holzpellets bleiben 80% der Wertschöpfung in der Region, bei Öl nur 20%

Sparen Sie Steuern mit Ihrer Sonnenheizung

  • Keine Öko-Steuer
  • Nur 7% Mehrwertsteuer auf Holzpellets

Schutz der Umwelt mit Ihrer Sonnenheizung

  • CO2-neutrales Heizen
  • Schadstoffarm
  • Ressourcenschonung
  • Keine Umweltgefährdung bei Gewinnung und Transport des Brennstoffes Holzpellets

Verbesserung der Waldstruktur durch Ihre Sonnenheizung

  • Waldwirtschaft ist Umweltschutz
  • Nur ein gesunder Wald erfüllt seine Funktionen