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Quelle: Quelle: www.Welt.de eingestellt am 30. 10. 2008
Der Mensch lebt weit über seine Verhältnisse
Der "Living Planet Report 2008" des WWF zeichnet ein düsteres Bild der Zukunft: Wenn der bisherige Verbrauch an natürlichen Ressourcen anhält, braucht der Mensch bis zum Jahr 2035 theoretisch eine zusätzliche Erde. Nur so könnte der derzeitige weltweite Bedarf an Nahrung, Energie und Fläche gedeckt werden.

Der beängstigende Raubbau des Menschen an der Erde beschleunigt sich. Der ökologische Zustand hat sich weltweit in den letzten zwei Jahren nochmals dramatisch verschlechtert, belegt der „Living Planet Report 2008“ der Naturschutzorganisation WWF.

Deutschland hat im internationalen Vergleich seines „Fußabdrucks“ den Rang 30. Damit liegt es vergleichsweise gut und hinter Großbritannien, Frankreich und Österreich, aber deutlich über dem globalen Mittelwert. Deutschland gehört somit zu den 50 „ökologischen Schuldnern“ auf der Welt. Den größten „Fußabdruck“ haben die USA und China.

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Quelle: Quelle: www.infoholz.de eingestellt am 11. 07. 2008
Antwort auf explodierende Warmmieten
Moderne, effiziente Heizungen sichern Mieter und Vermieter auch langfristig gegen weiter steigende Preise für Heizöl und Gas ab

Die Potenziale und Chancen einer umfassenden Modernisierung des Heizungsbestandes in Deutschland standen im Mittelpunkt einer gemeinsamen Pressekonferenz des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) mit dem Deutschen Mieterbund (DMB). Nur etwa 10 Prozent des Deutschen Heizungsbestands seien auf dem aktuellen Stand der Technik, so der BDH-Präsident Klaus Jesse. Gerade vor dem Hintergrund explodierender Energiepreise und wachsender Klimaprobleme sei dies erschreckend. Dies bedeute nicht nur Millionen Tonnen vermeidbarer CO2-Emissionen, sondern vor allem auch erhebliche vermeidbare finanzielle Belastungen für die Mieter.

Schon im Jahr 2006 hätten die Mieter durchschnittlich 1,07 Euro pro Quadratmeter für Heizung und Warmwasser aufbringen müssen. Für das Jahr 2008 müsse man jetzt damit rechnen, dass der Preis auf 1,50 Euro und höher klettert. Dies bedeute jährliche Heizkosten von 1.440 Euro für eine 80 Quadratmeter große Wohnung, so der Präsident des Mieterbundes, Dr. Franz-Georg Rips.

Eine Antwort auf die explodierenden Warmmieten sieht Jesse in der beschleunigten Modernisierung der völlig veralteten Heizungsanlagen in Mietobjekten. Der Austausch eines alten Heizkessels und die Installation moderner Brennwerttechnik oder auch von Wärmepumpen, Mini-BHKWs bzw. Holzzentralheizungskesseln reduziere den Energieverbrauch um über 30 %. Würde der Austausch gekoppelt mit einer solarthermischen Anlage zur Warmwasserbereitung oder auch Heizungsunterstützung, können zusätzlich bis zu 15 % eingespart werden.


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Quelle: Quelle: www.Verivox.de - dpa eingestellt am 19. 06. 2008
Umweltministerium befürchtet Anstieg der Gaspreise um 40 Prozent
Angesichts der Ölpreis-Rekorde befürchtet das Bundesumweltministerium für dieses Jahr einen drastischen Anstieg der Gaspreise. "Über die bereits bekanntgewordenen 25 Prozent hinaus kann es im Herbst noch einmal eine Erhöhung des Gaspreises um bis zu 40 Prozent geben", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Umweltministerium, Michael Müller (SPD), der "Welt am Sonntag". Grund seien die Koppelung an den Ölpreis und spekulative Gewinne. Die Preisbindung von Öl und Gas sei nicht mehr zeitgemäß.

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Quelle: GEB-Basis-Letter: 08-2008 | 22.04.2008 eingestellt am 24. 04. 2008
Höhere Förderung für Energie - Vor - Ort - Beratung ab 01. Mai.2008
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) haben heute in einer gemeinsamen Pressemitteilung über verbesserte Förderbedingungen bei Vor-Ort-Energieberatungen in Wohngebäuden ab 1. Mai 2008 informiert. Die bisherigen Beratungszuschüsse von 175 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie 250 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten werden auf maximal 300 Euro bzw. 360 Euro angehoben. Neu ist allerdings, dass die Zuschüsse maximal 50% betragen dürfen. In der bisherigen Richtlinie war die Zuwendung ein Festbetrag.

Ausgedehnt wurde auch der Anwendungsbereich: Gegenstand der Beratung können nun Gebäude sein, deren Baugenehmigung vor dem 1. Januar 1994 erteilt worden ist (bisher 1984 für die alten Bundesländer und 1989 für die neuen Bundesländer.

Gleichzeitig verringert sich der Aufwand für die Vor-Ort-Berater: Das Antragsverfahren soll künftig ganz ohne Papier auskommen. Erweitert wurden hingegen die Mindestanforderungen für die Beratung und den Beratungsbericht: Künftig muss zwingend über Solarthermieanlagen und Biomasseheizungen beraten werden. Hintergrund: Die Auswertung der Beratungsberichte hat ergeben, dass erneuerbare Wärme bei den Beratungen zu kurz kommt.

Thermografie und Stromsparberatung werden gefördert
Ganz neu im Vor-Ort-Beratungsprogramm ist die Option Stromeinsparberatung als Zusatzleistung. Sie soll in erster Linie die Beratungsempfänger über Potenziale aufklären und wird zur Hälfte, jedoch mit maximal 50 Euro gefördert. Ebenfalls neu ist die Förderung der Thermografie. Sie wird als Erweiterung der Vor-Ort-Beratung (Integration von thermografischen Untersuchungsergebnissen) und auch als Thermografiegutachten separat gefördert. In der Erweiterung werden bis zu vier Bilder mit jeweils 25 Euro gefördert. Das separate Thermografiegutachten wird mit bis zu 150 Euro gefördert (maximal 50%).

Im Mai soll dann beim weiterhin zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die ausschließlich digitale Abwicklung eingerichtet sein. Fördermittel stehen für das Vor-Ort-Beratungsprogramm nach Auskunft von Wulf Bittner, Referatsleiter für Besondere Förderaufgaben und für EU-Finanzkontrollen im BAFA genügend zur Verfügung: „Es müsste schon einen wirklich außergewöhnlichen Ansturm geben.“ Eine deutliche Steigerung der Antragszahlen sei aber erwünscht. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hartmut Schauerte: „Bei der energetischen Gebäudesanierung gehen Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz auf ideale Weise zusammen. Eine wesentliche Hilfe dafür ist eine qualifizierte und unabhängige Energieberatung.“ GLR
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Quelle: Quelle: www.FR-online.de eingestellt am 15. 04. 2008
CO2-Ausstoß steigt rapide
Washington (dpa) - Der durch fossile Brennstoffe verursachte Kohlendioxid-Ausstoß hat sich weltweit zwischen 2000 und 2006 nach Angaben eines US-Instituts um 20 Prozent erhöht.

Die Emissionen seien jährlich um gut drei Prozent gestiegen, damit habe sich die Wachstumsrate gegenüber den 1990er Jahren verdoppelt, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Umweltorganisation Earth Policy Institute in Washington.



Nach der Untersuchung sind fünf Länder - USA, China, Russland, Indien und Japan - für mehr als die Hälfte der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen durch fossile Brennstoffe verantwortlich. Die Vereinigten Staaten und China stießen zusammen mehr als ein Drittel der Gesamtemissionen aus.

Laut der Studie lag China nur noch knapp hinter den USA, die seit einem Jahrhundert der größte Produzent von Kohlendioxid sind. Chinas Emissionen hätten sich seit den 1990er Jahren mehr als verdoppelt. Der Ausstoß in Indien sei am stärksten angestiegen, er habe sich seit 1981 verdreifacht.


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Quelle: Quelle: www.oekoreferat.de eingestellt am 15. 04. 2008
Die Ölförderung wird nach dem Maximum von 2006 schnell sinken
Fatih Birol, Chefökonom der Internationalen Energieagentur (IEA), warnt in einem Interview mit Astrid Schneider, Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Energie der Grünen, in der Zeitschrift „Internationale Politik“ vor deutlichen Verknappungen von Erdöl auf dem Weltmarkt. Damit bestätigt er die Analysen der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik (LBST), die seit einem Jahrzehnt die Verfügbarkeit von Öl beobachtet und die mittel- und langfristig möglichen Ölförderraten auf Grund physischer Verknappung analysiert. In ihrer viel beachteten Studie für die Energy Watch Group kam die LBST im Oktober 2007 zu dem Schluss, dass die Weltölförderung im Jahr 2006 ihr Maximum überschritten hat und auf Grund der physischen Verknappung kontinuierlich sinken muss.

„Wir sollten das Öl verlassen, bevor es uns verlässt“, sagt Fatih Birol gegenüber „Internationale Politik“. „Es hängt von den Regierungen ab, Maßnahmen zu ergreifen. Wir haben sie gewarnt.“ Birol warnt vor einem deutlichen Auseinanderklaffen von Angebot und Nachfrage, für das er drei Gründe identifiziert: „Das Hauptproblem ist […] dreifacher Natur: Geologie, Investitionen, Produktionspolitik der Hauptförderländer.“ Für eine ausreichende Versorgung des Marktes würden genau 12,5 Millionen Barrel pro Tag fehlen. Das seien rund 15 Prozent des Weltölbedarfs. „Diese Lücke bedeutet“, so Birol “, dass wir in den nächsten Jahren eine Lieferklemme und sehr hohe Preise erleben könnten.“

Die im Oktober 2007 veröffentlichte LBST-Studie für die Energy Watch Group “Crude Oil – the Supply Outlook” kommt zu dem Ergebnis, dass die Ölförderung nach dem Maximum 2006 schnell sinken wird „Das wichtigste Ergebnis ist der steile Abfall der Ölversorgung nach dem Maximum“, so das Fazit der Studie. „Dieses Ergebnis – zusammen mit dem Zeitpunkt des Maximums – ist offensichtlich in scharfem Widerspruch zu den Projektionen der IEA.“ Das aktuelle Interview mit Fatih Birol markiert damit eine historische Kehrtwende in der Haltung der IEA.

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Quelle: Hans-Josef Fell MdB 2008 Sprecher für Energie- und Technologiepolitik der eingestellt am 24. 02. 2008
Aus mit billigem Erdöl
Die OPEC kann nicht mehr! Offiziell spricht die OPEC davon, dass sie die Förderung zurück fahren muss, da zu viel Erdöl auf dem Markt sei.
In Wahrheit ist es umgekehrt. Die OPEC kann ihr Fördervolumen nicht mehr aufrecht erhalten und muss deshalb die Förderung drosseln. Längst ist das OPEC-Land Indonesien zu einem Erdölimportland geworden und auch andere OPEC-Länder haben ihr Fördermaximum überschritten. Noch 2003 hatte die OPEC versprochen, mit ihrer Förderpolitik die Erdölpreise in einem Korridor von 20 bis 30 Barrel halten zu wollen.

Die Menge des weltweit geförderten Erdöls kann offensichtlich die gestiegene Nachfrage nicht mehr stillen, was die Preise weiter nach oben treiben wird. Offensichtlich haben die kritischen Erdölgeologen wie der Energy Watch Group Recht, dass weltweit gerade das Maximum der Erdölförderung überschritten wurde.

Wir brauchen dringend eine nationale Task Force, die sich mit den Auswirkungen der Erdölverknappung beschäftigt und den Ersatz mit der einzigen realen Lösung - Erneuerbare Energien und Energieeinsparung – schnell und kompromisslos organisiert. Ganz nebenbei würde dies auch wirksamen Klimaschutz bedeuten. Andernfalls droht Deutschland in eine gigantische Wirtschaftskrise, mit gravierenden sozialen Auswirkungen, zu stürzen.

Gebetsmühlenartig beschwichtigen OPEC, Shell, BP, Exxon es gäbe in den nächsten Jahren oder gar Jahrzehnten noch genügend Erdöl, um die weltweite Nachfrage zu befriedigen. Aber genau dies ist falsch. Auch viele Ökonomen und Wissenschaftler machen seit Jahren hilflose Prognosen über den Ölpreis, in der Überzeugung, es gäbe ja keine Engpässe.

So hatte die Internationale Energieagentur (IEA) in Paris noch im Jahre 2004 für das Jahr 2008 einen Preis von 22 Dollar pro Barrel prognostiziert. Angesichts des heutigen Preises um 100 Dollar eine dramatische Fehleinschätzung mit gravierenden ökonomischen Folgen.

Es wird höchste Zeit, dass sich Medien, Politik und Analysten endlich mit der wahren Ursache der Erdölpreissteigerungen beschäftigen: Der weltweite Rückgang der Verfügbarkeit von Erdöl.



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Quelle: www.Sonnenseite.com - Franz Alt eingestellt am 07. 02. 2008
Der Ölpreis bewirkt neue Machtverhältnisse
Die Verdoppelung der Ölpreise allein im Jahr 2007 hat zu einem sagenhaften Reichtum einiger Erdöl produzierender Länder geführt.
Venezuelas Präsident Chavez bekam im letzten Jahr über 40 Milliarden Öl-Dollars in seine Staatskasse gespült, Teherans Präsident Ahmadineshad über 50 Milliarden, Wladimir Putin 125 und die Ölscheichs am Persischen Golf mehr als 300 Milliarden Dollar. Die eben Genannten sind allesamt keine Musterdemokraten, einige von ihnen vertreten eher „Schurkenstaaten“. Die Verbraucher in den Industriestaaten finanzieren jene politischen Regime, vor denen sie sich immer mehr fürchten.

Es findet gerade ein Reichtums -Transfer aus den Industriestaaten in einige Schwellenländer statt wie ihn die Menschheitsgeschichte noch nie gesehen hat. Das heißt aber auch: Die weltpolitischen Machtverhältnisse verschieben sich zugunsten autoritärer Regime. Darauf macht das Peterson Institute For International Economies in Washington aufmerksam.

Allein die USA verbrauchen zur Zeit jeden Tag über 20 Millionen Barrel Erdöl, aber der größte Förderproduzent Saudiarabien kann pro Tag nur 10,7 Millionen Barrel fördern. Diese Relation wird den Ölpreis weiter stark nach oben treiben. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schätzt, dass sich der Ölpreis in 10 Jahren nochmals verdoppeln wird und eine Studie des US-Finanzministeriums geht sogar von einer Verdreifachung aus. Das wären dann vier bis fünf Euro pro Liter Sprit.

Der zunehmende Energiehunger der Industriestaaten und der Schwellenländer macht „Schurkenstaaten“ immer mächtiger und fördert den Terrorismus weltweit. Reiche Ölscheichs finanzieren mit dem Ölgeld aus den USA häufig Terroranschläge gegen die USA – eine total verrückte Welt solange die alte Energiewirtschaft so funktioniert wie sie heute noch funktioniert. Ein Teufelskreis, der läuft, solange die Weltwirtschaft am Tropf des Erdöls hängt.

Es gibt langfristig nur eine wirkliche Überwindung dieser fatalen Abhängigkeit: Die Energieautonomie durch die Ablösung des alten Energiemixes und den 100-prozentigen Umstieg auf Erneuerbare Energien. Dieser Umstieg kann in den nächsten Jahrzehnten gelingen, wenn die Industriestaaten effizienter und intelligenter mit Energie umgehen. Es wird deutlich wie wichtig Angela Merkels Forderung nach einer Verdoppelung der Energieeffizienz bis 2020 gemessen an 1990 ist und Hermann Scheers Forderung nach 100% Erneuerbarer Energie.
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Quelle: Quelle: Energywatchgroup eingestellt am 22. 12. 2007
Weltweiter "Oil Peak" liegt schon hinter uns - Studie von unabhängigen Wissenschaftlern bestätigt Ölknappheit
Weltweiter "Oil Peak" liegt schon hinter uns


Die Energy Watch Group (EWG), eine Vereinigung von unternehmens- und regierungsunabhängigen Wissenschaftlern, sieht das Jahr 2006 als das Jahr des weltweiten "peak oil", dem Zeitpunkt der höchst möglichen Ölförderung. Mit Beginn dieses Jahres und in Zukunft sollen, auch aufgrund schnell steigender Nachfrage, die Öl- und Erdgaslagerstätten immer knapper werden. Das Problem liege im rapiden Rückgang der Fördermengen. Die entstehende Förderlücke könne weder aus fossilen oder atomaren noch aus erneuerbaren Energiequellen in dieser Geschwindigkeit wieder geschlossen werden, so der Mitautor der Studie, Jörg Schindler.

Bis zum Jahr 2030 soll sich die weltweite Ölproduktion halbieren. Im Gegensatz zu diesen Aussaagen stünden die Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA), die keinen dringenden Handlungsbedarf sehe. Jörg Schindler sieht in dieser dementierenden Haltung ein grundsätzliches Problem, da die Energieagentur als internationale Beratungsinstanz für Regierungen und Unternehmen dient.

Auswirkungen würde diese knapper werdende Ressourcenverfügbarkeit mittelfristig auf den Transportsektor, die weltweite Mobilität und weltweite Arbeitsteilung haben. Erhöhte Energiepreise in Verbindung mit einem reduzierten Angebot werde zu einer Erhöhung des Raumwiderstandes führen. Der Nahbereich werde wieder an Bedeutung gewinnen, ebenso wie Energieeffizienz und erneuerbare Energieträger.

nullnullLink zur Energywatchgroup:
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Quelle: Quelle: DEPV eingestellt am 12. 12. 2007
Neue Förderrichtlinie zum Marktanreizprogramm - Bioenergie
Staat bezuschusst Kauf eines Pelletheizkessels ab 1.1.2008 mit 2.000 Euro
Mit den am 6. Dezember 2007 veröffentlichten neuen Förderkonditionen zum Marktanreizprogramm ist das Bundesumweltministerium auf die wesentlichen Forderungen des Deutsche Energie-Pellet-Verband (DEPV) eingegangen. Kritisiert wird vor allem die Streichung des Zuschusses bei luftgeführten Pelletöfen.

Der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) begrüßt die neue Förderrichtlinie für das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt (MAP) 2008, die aktuell auf der Homepage des Bundesumweltministeriums zu finden ist (www.bmu.de oder www.erneuerbare-energien.de). DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele sagte hierzu am Donnerstag, den 6. Dezember 2007, in Berlin: „Mit der ab 1. Januar 2008 geltenden Erhöhung der Mindestfördersumme für Pelletkessel von derzeit 1.500 Euro auf 2.000 Euro ist das Umweltministerium einer wesentlichen Forderung des DEPV nachgekommen. Angesichts der gegenwärtigen Energiepreise rechnet sich die Umstellung der Versorgung eines Zweifamilienhauses von fossiler Wärme auf eine Pelletheizung nun schon deutlich unterhalb von zehn Jahren!“ Durch die Herausnahme einer Nutzungspflicht für erneuerbare Wärme aus dem Entwurf für ein Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) des Bundes sei eine Erhöhung der Investitionszuschüsse notwendig gewesen.

Der DEPV informierte darüber, dass für Pelletkessel, die zusätzlich mit einem neuen Pufferspeicher ausgestattet sind - was bei den meisten Anlagen der Fall ist - sogar 2.500 Euro Mindestzuschuss gewährt werden. Für die Kombination einer Pelletheizung mit einer Solarkollektoranlage, wie es häufig beantragt wird, gibt es ab dem 1. Januar 2008 zusätzlich einen Bonus in Höhe von 750 Euro. Auch für Pellet-Einzelraumfeuerstätten mit Wassertasche wird es weiterhin einen Zuschuss geben. Der DEPV kritisiert jedoch, dass die Förderung hierbei von derzeit 1.500 Euro auf 1.000 Euro reduziert wurde und luftgeführte Pelletöfen künftig keinen Investitionszuschuss mehr erhalten. Positiv zu bewerten sei dagegen die für die Förderung relevante Absenkung der Nennwärmeleistung von bisher acht auf fünf Kilowatt Nennwärmeleistung. Damit werde dem vom DEPV vorgetragenen Sachverhalt Rechnung getragen, dass moderne Niedrigenergiehäuser heute schon mit Einzelraumfeuerstätten dieser Leistungsklasse beheizt werden können.

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